Wohnen statt reinem Gewerbe
Wohnen statt reinem Gewerbe: In der Landeshauptstadt entsteht das bisher größte Landmarken-Quartier. Ein sozial wirksames Projekt mit 50 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum.
An der Mindener Straße im Stadtteil Oberbilk entwickeln wir unser bislang größtes Wohnquartier mit rund 55.000 Quadratmetern BGF. Hier entstehen rund 450 Wohnungen – 50 Prozent davon öffentlich gefördert.
Möglich macht dies ein einstimmiger Beschluss des Planungsausschusses der Stadt, der die Umwandlung der bisher gewerblich genutzten Flächen in Wohnraum erlaubt. Grundlage ist § 31Absatz 3 des Baugesetzbuchs, der eine Wohnbebauung ermöglicht, ohne dafür ein Bebauungsplanverfahren anzustrengen.
In Abstimmung mit der Stadt kann ein wunderbares Quartier mit sozialer Wirkung entstehen. Geplant sind 17 Baukörper mit rund 43.000 m² Wohnfläche. Hinzu kommt eine vierzügige Kita, die auf rund 1.000 m² Fläche ein wichtiges Betreuungsangebot für Familien schafft.
Entlang der Mindener Straße ist in den Erdgeschossen zudem Raum für gewerbliche und soziale Nutzungen vorgesehen. So ist zum Beispiel ein Kultur- und Bildungszentrum denkbar. Weitere gewerbliche Nutzungen sind in einer knapp 10.000 Quadratmeter großen Quartiersgarage möglich, die auch einen Mobilitäts-Hub mit Sharing-Angeboten für das verkehrsarme Quartier bieten soll.
Für die Quartiersentwicklung in zentraler Lage haben wir uns im Laufe der vergangenen Jahre rund 20.500 Quadratmeter Grundstücksfläche gesichert.