Neuer Wohnraum in zentraler Lage
In der Aachener Innenstadt, zwischen der Mariabrunnstraße, der Hohenstaufenallee und der Weberstraße, befindet sich ein ca. 8.700 m² großes Grundstück, das von Landmarken erworben wurde.
Hier möchten wir in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen ein lebendiges und gemischtes Quartier mit vielfältigen Wohnraumangeboten und einem gewerblich genutzten Baustein entwickeln. Es ist unser Ziel, nicht nur ein gutes Quartier für zukünftige Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen, sondern darüber hinaus auch Mehrwerte für die gesamte Nachbarschaft zu generieren.
Das Grundstück
Das Grundstück liegt zwischen innerstädtischer Wohnbebauung und Lehr- und Forschungsgebäuden der Fachhochschule Aachen. Im Norden wird das Grundstück von einer Bahntrasse begrenzt, zur anderen Seiten liegt es geschützt im Innenbereich von Blockrandbebauungen.
In diesem spannungsvollen und innovativen Umfeld möchten wir unseren hohen Ansprüchen an nachhaltige Quartiersentwicklungen gerecht werden und einen lebendigen Ort schaffen, von dem nicht nur die Bewohner und Nutzer profitieren, sondern auch die Umgebung und die gesamte Stadt. Dazu gehören eine maßgeschneiderte städtebauliche Lösung, hochwertige öffentliche Räume und ein Nutzungsmix, die sich harmonisch in das vorhandene Umfeld einfügen und ergänzen. Um dies zu erreichen, haben wir uns in Abstimmung mit der Stadt Aachen dazu entschieden, die Entwurfsfindung im Rahmen eines städtebaulichen Werkstattverfahrens stattfinden zu lassen.
Das Werkstattverfahren
Im Rahmen eines kooperativen Werkstattverfahrens haben fünf Planungsbüros bzw. Entwurfsteams ihre Ideen für die Entwicklung des Grundstücks an der Mariabrunnstraße eingereicht. Das dreistufige Verfahren hat die Landmarken AG als spätere Bauherrin in Kooperation mit der Stadt Aachen und dem Büro Scheuvens + Wachten plus aus Dortmund durchgeführt. Als Sieger ging der Entwurf des Aachener Büros ZHAC – Zweering Helmus Architektur + Consulting in Kooperation mit 3Plus Freiraumplaner, ebenfalls aus Aachen, aus dem Verfahren hervor. Dieser bildet nun die Grundlage für das bevorstehende Bebauungsplanverfahren. Ziel ist es, ein städtebauliches Konzept umzusetzen, das sich gut in die Umgebung einfügt und diese in ihrer Funktion und Qualität nicht beeinträchtigt.
Im Austausch mit der Nachbarschaft
Im Sommer 2025 haben wir mit unserer „wan·del·bar“ den projektbezogenen Austausch mit der Nachbarschaft gestartet: Im August brachten wir den umgebauten Überseecontainer auf das Grundstück an der Mariabrunnstraße, um das Ergebnis des Werkstattverfahrens und die geplanten Entwicklungen vorzustellen und in den direkten Dialog mit der Anwohnerschaft zu treten.
Besonders gefreut hat uns, dass rund 70 Nachbarinnen und Nachbarn unserer Einladung zu einem gemeinsamen Grill-Event gefolgt sind. In offener und freundlicher Atmosphäre konnten wir ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und wertvolle Anregungen aufnehmen. Im Anschluss wurden die ersten Planentwürfe für drei Wochen im Container öffentlich ausgestellt.
Die zahlreichen Rückmeldungen aus den Gesprächen haben wir sorgfältig gesammelt und aufbereitet – sie fließen nun in den weiteren Prozess ein und helfen uns, die Planungen gemeinsam mit der Nachbarschaft weiterzuentwickeln.