Zum Inhalt springen

Moringa Hamburg Hafen-City

Der Bau(m) wächst

Landmarke No30

Projektvisualisierung "Moringa Hafencity Hamburg" Innenhof - ©Landmarken AG
Projektvisualisierung "Moringa Hafencity Hamburg" Innenhof - ©Landmarken AG

Die Realisierung eines der wegweisendsten – weil nachhaltigsten – Bauvorhaben Deutschlands schreitet weiter voran. Unser Pilotprojekt Moringa in der Hamburger HafenCity hat einen weiteren großen Meilenstein erreicht und die erfahrene Unternehmensgruppe Lupp als Bauunternehmer für die Hochbaumaßnah-men des ersten cradle-to-cradle-inspirierten Wohnhochhauses der Republik gewonnen.

Nachdem Baugruben- und Verbauarbeiten auf dem Hafengrundstück bereits abgeschlossen wurden, haben in diesem April die Bauarbeiten für das Freilegen und Kappen der bereits vorhandenen Bohrpfähle und vorbereitende Maßnahmen für den Rohbau begonnen. „Für unser Leuchtturmprojekt in Hamburg war es uns wichtig, einen erfahrenen Generalunternehmer zu finden. Umso mehr freuen wir uns, dieses innovative Vorhaben nun mit der Adolf Lupp GmbH & Co. KG realisieren zu können“, sagt Jochen Wismann, Leiter Baumanagement der Landmarken AG.

Als erstes Wohngebäude, bei dem das Cradle-to-Cradle-Prinzip konsequent zur Anwendung gelangt, setzt das Moringa nicht nur auf hohe ökologische Standards, sondern insbesonde-re auch auf soziale Nachhaltigkeit. Aufgrund seiner bisher einzigartigen Kombination von klima- und ressourcenschonender Bauweise mit bezahlbarem Wohnen gilt das Projekt als richtungsweisend für die gesamte Branche.

„Wir wollen zeigen, dass die konsequente Anwendung des Kreislaufwirtschaftsprinzips die passende Antwort für unsere Umweltprob-leme und Klimaziele ist“, sagt Vanja Schneider, Geschäftsführer der Moringa GmbH. Rund 80 Prozent der Bau- und Ausstattungsmateria-lien (KGR 300, DIN 276) werden sich demontie-ren, sortenrein trennen und wiederverwenden lassen. Diese intensive Recyclingfähigkeit ist bisher unerreicht! Konsequent strebt Moringa – der Name stammt von dem heilsamen asiatischen Baum Moringa Oleifera – mit den Herstellern und Lieferanten Rücknahmever-einbarungen an, bei der eine perspektivische Rücknahme mit Wiedereinsatz des gebrauch-ten Materials verpfl ichtend geregelt ist.

"Die Verbindung aus sozialer und ökologischer Wirkung macht unser Projekt so einzigartig. Als grüne Oase mit be-zahlbarem Wohnraum begegnet das Gebäude den typischen urbanen Herausforderungen wie Nachfrage nach adäquatem Wohnraum, schlechter Luftqualität und hohem Flächenverbrauch. Ein Ensemble wie eine heilbringende Pflanze."

Vanja Schneider / Geschäftsführer Moringa GmbH

Doch das ambitionierte Projekt der Landmarken Familie kann noch viel mehr: In prominen-ter Wasserlage im Elbbrückenquartier bietet Deutschlands erstes begrüntes Wohnhoch-haus, das nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip realisiert wird, zahlreiche gesellschaftlich bedeutende Funktionen.

Auf ca. 24.000 m² Bruttogeschossfl äche wird das von kadawittfeldarchitektur entworfene Ensemble neben bezahlbarem Wohnen auch Gemeinschaftsfl ächen, ein modernes Co-Li-ving-Konzept und Co-Working bieten, die von unserem auf nachhaltige Cospaces spezialisierten Schwesterunternehmen POHA House betrieben werden. Auch der Gastronomie-bereich in der Warftebene sowie zwei sepa-rate Verkaufsfl ächen stellen eine sinnvolle Funktionsergänzung dar. Die fünfzügige Kita Villa Luna, die mit 80 Betreuungsplätzen ein wichtiges Angebot in der HafenCity schafft, wird das Thema Kreislaufwirtschaft sogar in ihr pädagogisches Lehrprogramm aufnehmen. Sämtliche Wohnungen sind allergikerfreundlich und erhalten ein entsprechendes Zertifikat der ECARF European Center of Allergy Research Foundation.

„Ein großer Schritt für Hamburg und die HafenCity, aber auch für uns als Landmarken Familie“, sagt Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Wir wollen Verantwortung übernehmen und uns nicht nur mit den Mög-lichkeiten des nachhaltigen und ressourcen-schonenden Bauens auseinandersetzen, sondern auch konkrete Umsetzungen angehen. Von Moringa werden wir auch viel für unsere künftigen Projektentwicklungen lernen.“

Beitrag teilen

  • Sponsoring

    Für jeden Menschen ein Zuhause

    Habitat for Humanity hat eine Vision: Eine Welt, in der jeder Mensch ein würdevolles Zuhause hat. Die Initiative hat bereits zahlreichen Menschen ein sicheres Zuhause gegeben.

    Wir bei Landmarken AG schließen uns dieser wichtigen Mission an und unterstützen die Initiative „HoffnungsBAUer“ von Habitat for Humanity Deutschland. Denn jeder hat das Recht auf ein Dach über dem Kopf – und wir wollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

  • Sponsoring

    Gemeinsam gegen den Plastikmüll

    „Müll so weit das Auge reicht –Bilder, die einen nicht mehr loslassen.“ So beschreibt Clemens Feigl die Eindrücke, die er und sein Team im Februar und März in Bosnien verarbeiten mussten.

    • Interview

      Interview mit Petra Pfeffer

      „Wer hierherkommt, soll sich wohlfühlen, das spürt man“ 

      Um so nah wie möglich an unseren Kundinnen und Kunden zu sein und ihre Bedürfnisse noch besser zu verstehen, haben wir bei Landmarken eine neue Schlüsselrolle geschaffen: Als Head of Customer Relations bringt uns Petra Pfeffer seit September 2025 noch näher an die Menschen heran, für die wir unsere Projekte entwickeln.  

    • Artikel

      Mit großer Beteiligung zum urbanen Quartier

      Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuem Wohnraum: In diesem Herbst kann die Offenlage für unsere Entwicklung des Singer-Areals stattfinden. Das hatte der Stadtentwicklungsausschuss in Würselen noch vor der Sommerpause beschlossen.

    • Interview

      „Wir steigern die Effizienz und nutzen unsere Potenziale“

      Sich selbst treu bleiben und dabei immer wieder erneuern - diesen Weg geht die Landmarken AG nun schon seit fast 40 Jahren äußerst erfolgreich. Wie das gelingt und welche Ziele zukünftig fokussiert werden, darüber haben wir mit den beiden Vorständen Anke Tsitouras und Jens Kreiterling gesprochen.

    • Artikel

      SOPHIA – unser Goldstandard für Smart Buildings

      Wir bei Landmarken kümmern uns darum, dass Buildings smart werden – im Neubau und Bestand. Um smarte TGA (Technische Gebäudeausstattung) in unseren Projektentwicklungen sicherzustellen, hat unser Smart-Building-Expertenteam „SOPHIA“ entwickelt – ein Smart-Building-Konzept, das die Nutzenden und den Nutzen in den Mittelpunkt stellt.

    • Artikel

      SmartLog3

      Hier gehen Wirtschaft und Forschung Hand in Hand: Ein intelligentes Gebäude, das hochmoderne Laborflächen mit Werkstattbereichen, Büros, Meetingräumen und Eventflächen kombiniert. Nachhaltig, effizient – und schön: mit hellem Foyer und großzügiger Sitztreppe, über die man ein großes, helles Atrium erreicht, dessen Fläche im 1. OG als multifunktionale Begegnungs- und Ausstellungsfläche genutzt werden kann. Kernelement des Erdgeschosses ist der mehr als 800 m² große Demonstrator, eine Multifunktionsfläche für die Anwendung und Testung von digitalen Komponenten. Die Erschließung der flexiblen Büroflächen in den Obergeschossen erfolgt über um das Atrium angeordnete Galerien – ein architektonisches Highlight!

    • Artikel

      Leonie Heuschäfer: großes Lächeln, kühne Ideen, echte Wirkung

      Urbanes Wohnen neu denken – ökologisch, gemeinschaftlich, zirkulär: dafür setzt sich Leonie Heuschäfer ein, seit sie 2009 nach ihrem Studium in die Immobilienbranche eingestiegen ist. Als Head of Expansion bei POHA House sucht sie neue Standorte für unser Schwesterunternehmen, das genau diesen Anspruch verfolgt.

    • Artikel

      Mission possible: den Bestand fit für die Zukunft machen

      Bestände zu entwickeln ist keine Option, sondern Verpflichtung eines jeden Projektentwicklers, zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit beizutragen.

    • Interview

      „Die neue Arbeitswelt wird ein Leuchtturm-Projekt“

      Der Grundstein ist gelegt: Gemeinsam mit Hauptmieter Ericsson und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wurde im April der Meilenstein für unseren nachhaltigen Büroneubau am Prager Ring in Aachen gefeiert. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant, dann wird das Ericsson Eurolab mit rund 500 Mitarbeitenden hier einziehen.

    • Artikel

      „Vom Start-up bis zum etablierten Mittelstand – das finde ich spannend!“

      Für Felix Wimmers Lieblingsort auf dem C-WERK-Gelände muss man schwindelfrei sein. Auf dem Dach von Gebäude 16, einem alten, roten Backsteinbau, steht noch das Gerüst eines Werbeschilds von Continental, das hoch oben über dem ehemaligen Aachener Werk des Reifenherstellers thronte.

    • Artikel

      Optimale Bedingungen für Unternehmen

      27 Hallen mit insgesamt 60.000 Quadratmetern Fläche, die zum kurzfristigen Bezug bereitstehen: Das ist das C-WERK in Aachen, das flexible Mietmöglichkeiten bietet, sowohl ganze Hallen als auch Teilflächen ab 300 Quadratmetern.

    • Artikel

      Ikone in Bildern

      Das Gesundheitshaus Dortmund ist die Architektur-Ikone der 1950er Jahre. Die gelungene Revitalisierung des Ensembles nach sechs Jahrzehnten behördlicher Nutzung wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

    • Portrait

      AMA9-Campus: Auf einen Kaffee mit Claudia Mainz

      Man trifft sich am Marktplatz – pünktlich auf die Minute – auf einen Kaffee mit Claudia Mainz. „Ich bin von Herzen her Dienstleisterin“, sagt die studierte Betriebswirtin und gelernte Hotelfachfrau. Claudia Mainz ist die Event- und Community Managerin in unserem neuen Büro-Campus. Guest Relations, Qualitätsmanagement, das hat sie jahrelang im Aachener Parkhotel Quellenhof gemacht – dem ersten Haus am Platz, wie man in Aachen sagt.

    • Artikel

      Video: Mit everwave gegen die Plastikflut

      Plastikflaschen, Spielzeug, Elektroschrott: Jährlich landen weltweit Millionen Tonnen Müll im Meer. Den Kampf gegen diese bedrohliche Flut hat unser Partner everwave aufgenommen – mit beachtlichen Erfolgen.

    • Interview

      „Wir ‚dopen‘ uns mit dem Gebäude“

      Ein neuer Campus, der Spaß macht und Identität stiftet, ein erweitertes Geschäftsmodell, ein klarer Fokus auf Werte und gute Vorsätze fürs neue Jahr: Darüber haben wir mit Anke Tsitouras und Jens Kreiterling gesprochen. Die Landmarken-Vorstände verraten auch, was für 2025 auf der Einkaufsliste steht.

    • Artikel

      Vorreiter bei Energie und KI

      Der Fahrplan steht: Dieses Jahr wird die  Landmarken Familie mehr als ein Dutzend Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausstatten, im kommenden Jahr bis zu 15 weitere. Dafür wurde extra die Stadtmarken New Energy GmbH gegründet, deren Mission die nachhaltige und dezentrale Erzeugung von Solarstrom ist. Erstes Etappenziel: bis Ende 2024 über zwei Gigawatt Solarstrom zu erzeugen.

    • Artikel

      Bauen für die Hoffnung – Tagebuch aus Rumänien

      Seit April 2023 sind wir Landmarken „HoffnungsBAUer“ und damit Teil der Initiative von Habitat for Humanity, die Unternehmen aus der Bau- und Immobilienbranche zusammenbringt, um sich für Menschen in Not einzusetzen. Die Vision: Alle Menschen sollen ein sicheres, nachhaltiges und erschwingliches Zuhause erhalten.

    • Frederike Krinn und Jens Kreiterling - ©Chris Rausch
      Artikel

      Engagiert über die eigenen Projekte hinaus

      Wir schaffen nicht nur Immobilien, sondern auch Mehrwert für die Gesellschaft. Ob durch unsere Projekte oder das Engagement im Urban Land Institute (ULI) und Institut für Corporate Governance – wir setzen uns aktiv für nachhaltige Stadtentwicklung ein.

    • Artikel

      Aus Alt mach Neu

      Wo früher Gummidichtungen produziert wurden, entsteht ein neues Quartier als Beitrag zur Stadtentwicklung. Ein Prozess, der von vielen Menschen mitgestaltet wird. So entsteht in den kommenden Jahren ein gutes neues Stück Stadt. 

    • Artikel

      Ein Global Player für Aachen

      Eines der innovativsten Entwicklungsteams von Ericsson kommt nach Aachen. Das Ericsson Eurolab ist eines der größten Forschungs- und Entwicklungszentren von Ericsson in Europa. Seit der Entwicklung von 2G wurde am Standort Herzogenrath jeder einzelne Mobilfunkstandard maßgeblich mitentwickelt. Mit seiner Projektentwicklung am Prager Ring konnte Landmarken Ericsson nun vom Umzug nach Aachen überzeugen. Ab Ende 2026 wird das Eurolab mit 5.500 von insgesamt 9.000 m² Büro-, Forschungs- und Gemeinschaftsfläche zum Hauptnutzer des hochmodernen Büroneubaus.

    • Artikel

      Einer für alle: der One Spirit Campus

      Die Landmarken Familie wächst weiter zusammen: Zum kommenden Jahreswechsel ziehen die Aachener Teams von Landmarken und Stadtmarken in eine neue gemeinsame Bürowelt: den One Spirit Campus.

      Cookie Informationen

      Wir, die Landmarken AG, verwenden auf unserer Website Cookies und ähnliche Technologien, um Ihnen interaktive Inhalte wie Karten und Videos zur Verfügung zu stellen.

      Sie können unsere Website ohne die Funktionen besuchen, indem sie „Alle ablehnen“ auswählen. In diesem Fall werden nur technische erforderliche Cookies gesetzt. Wenn Sie „Alle akzeptieren“ auswählen, willigen Sie in die damit verbundenen Cookies ein.

      Unter „Einstellungen“ finden Sie Informationen zu den einzelnen Funktionen ebenso wie in unseren Datenschutzhinweisen.

      Sie können im Footer der Website jederzeit zu den Cookie Einstellungen zurückkehren und so auch Ihre Einwilligung widerrufen.

      Einstellungen

      • Cookies dieser Kategorie sind für die Grundfunktionen der Website erforderlich. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind nicht deaktivierbar.

      • Wir verwenden Marketing-Cookies, um Ihnen die Effektivität von Marketing-Kampagnen zu messen und Updates über unsere Produkte anzubieten.
        Wir verwenden Einbindungen von Vimeo, um Videos auf unserer Website anzuzeigen. Zur Nutzung willigen Sie durch Aktivierung des Buttons ein.

      • Wir verwenden eine Mapbox-Einbindung, um Ihnen Standorte unserer Projekte auf  einer Karte anzuzeigen. Zur Nutzung willigen Sie durch Aktivierung des Buttons ein.

      • Wir verwenden Tracking & Analyse Cookies, um die Website optimieren zu können.